Corona – gekommen um zu bleiben

Die Pandemie verändert alles. Alles? Ja. 

Die Corona Pandemie ist gekommen um zu bleiben. Zumindest für den Moment – der jetzt schon länger andauert als wir es uns im vergangenen März vorstellen mochten. Und Corona wird uns vermutlich auch noch länger begleiten als es uns gefallen mag. Damit müssen wir uns arrangieren. Jetzt.

Während der Corona Pandemie haben wir noch einmal deutlich gelernt, wie wichtig eine transparente Kommunikation ist. Immer wieder lassen wir uns Fragen stellen zu Art und Umfang unserer Arbeit. Das ist gut und hilft uns reflektiert in die Zukunft zu blicken.

Wo ist Kinder- und Jugendarbeit?

Menschen fragen zu Recht was in der Kinder- und Jugendarbeit passiert. Welche Angebote es gibt. Wo Kinder- und Jugendarbeit eigentlich erfahrbar wird. Und so ist es unsere Pflicht, unsere Angebote und die Art und Weise der Kommunikation permanent auf den Prüfstand zu stellen. Nicht nur weil jetzt Corona da ist, sondern generell und immer. 

Und nach Corona wird dann wieder alles analog. Weil junge Menschen digitalmüde sind? Weil wir glauben, dass analog die schöneren Begegnungen ermöglicht? 

Es gibt kein schwarz oder weiß. Es gibt kein digital oder analog. Kinder- und Jugendarbeit muss dort sein wo Kinder und Jugendliche sind. Und wenn wir das wirklich lebensweltennah tun wollen, dann stellen wir schnell fest, dass ein rein digitales oder analoges Denken nicht mehr zeitgemäß ist. Genauso wie es nicht „die Jugendlichen“ gibt. 

Die Herausforderung eines Zurück

Ich mache mir Sorgen. Sorgen um ein Zurück zu vor Corona. Um ein Zurück in den alten Trott. Und um ein Zurück bei dem wir junge Menschen verlieren könnten. Junge Menschen die nicht zurück wollen oder können. Menschen aus Risikogruppen oder Menschen die noch nicht wieder in größeren Gruppen sein wollen. Das wird herausfordernd. Herausfordernder als wir es uns derzeit vorstellen wollen und können. Und es wird eine Herausforderung für unsere gesamte Gesellschaft.

Die eierlegende Wollmilchsau

Dafür brauchen wir die gebündelte Kraft in der Kinder- und Jugendarbeit. Wir brauchen keine Expert*innen auf allen Bereichen. Keine eierlegenden Wollmilchsäue. Wir brauchen Menschen die das was sie tun gerne tun. Aus Überzeugung. Mit Freude. Jede*r mit seinen oder ihren Fertigkeiten. Ganz unterschiedlich und individuell. Mit Akzeptanz.  

Und so zeigen wir verstreut in der oldenburgischen Kirche was wir anbieten. Für junge Menschen und vor allem auch mit jungen Menschen.

Ein paar exemplarische Beispiele für euch:

ohne Anspruch auf Vollständigkeit

Was bleibt? 

Es bleiben eine Menge Herausforderungen. Auf allen Ebenen. Wegen Corona und auch grundsätzlich. Und ich finde wir haben als Kinder- und Jugendarbeit die Chance zu zeigen was wir können und wofür wir da sind. Wie flexibel und dennoch professionell wir agieren können. Und wie wir gemeinsam qualitative Angebote für die uns anvertrauten jungen Menschen schaffen.

Danke an alle, die auch in diesen Zeiten tolle Angebote gestalten.

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